So schreibst du in 7 Schritten den „perfekten“ Blogpost

Was muss beachtet werden, welche Schritte müssen unbedingt befolgt werden und an welche Richtlinien sollte man sich halten, um einen erfolgreichen Blogbeitrag zu schreiben? Warum perfekt in Anführungszeichen? Ganz einfach: Nichts und niemand ist perfekt!

Wir zeigen dir in diesem Blogbeitrag wie dir in 7 Schritten der “perfekte” Blog Post gelingt!

1. Eine gute Headline

Die Überschrift deines Beitrags muss die Leser neugierig machen und sie zum Weiterlesen anregen. Sieh die Überschrift als ein Versprechen an deine Leser und den restlichen Text als die Erfüllung dieses Versprechens. Wir versprechen dir hier in unserem Beitrag beispielsweise eine schrittweise Anleitung zu einem gelungenen Blog Post und wollen auch im Text nicht enttäuschen. Würden hier nun keine Schritte angeführt sein, wärst du vermutlich enttäuscht und würdest dir den Beitrag nicht durchlesen und die Seite frühzeitig verlassen.

Wie lange ist nun die ideale Headline?

Die ersten 3 Wörter und die letzten 3 Wörter merken sich deine Leser am besten und diese bleiben hängen bzw. sind ausschlaggebend, ob auf den Beitrag geklickt wird. Somit liegt das Minimum bei 6 Wörtern.

Damit deine Headline bei den Suchergebnissen richtig und vollständig angezeigt wird, ist eine maximale Länge von 55 Zeichen empfohlen. Alles darüber wird von Google abgeschnitten und man sieht nur “… (weiterlesen)” und weiß erst nicht den ganzen Titel oder was genau die Leser erwartet.

Wie formuliert man eine gute Headline?

Am besten versuchst du Zahlen, interessante Adjektive und Begriffe einzubauen und deine Leser direkt anzusprechen.

Beispiel:
[Zahl] Fragen, die du dir stellen solltest, bevor du anfängst [Tätigkeit]
5 Fragen, die du dir stellen solltest, bevor du anfängst zu bloggen

Hierzu gibt es einen tollen Blogbeitrag von chimpify. Hier klicken um mehr zu erfahren.

2. Fokus auf ein Thema legen

Den Fokus auf ein Thema legen und bei diesem belassen klingt eventuell logisch für viele, allerdings kann es sehr verlockend sein doch noch das ein oder andere Thema anzusprechen, denn es passt doch so gut dazu.
Deine Leser kommen jedoch auf deinen Beitrag, weil sie eine spezifische Suchanfrage gestellt haben und nicht eine Weiterbildung in deinem Spezialgebiet zu bekommen.

Natürlich kannst du das ein oder andere Thema anteasern – gehe aber nicht zu sehr ins Detail, sondern nutze die Themen möglicherweise für deine nächsten Beiträge (auf diese kannst du im Nachhinein auch verlinken, aber dazu kommen wir etwas später ;))

Diese Fragen kannst du dir zur Themenfindung stellen:
  • In welchem Thema bist du Experte?
  • Welche Probleme löst du mit deinem Wissen?
  • Welchen Mehrwert bringst du deinen Lesern?
  • Worauf möchtest du unbedingt in deinem Beitrag eingehen? /Was muss unbedingt enthalten sein?

Wenn du dir diese Fragen beantworten kannst, schaffst du es dein Thema einzugrenzen und einen Fokuspunkt zu setzen.

3. Struktur und Layout

Welche Struktur Vorgaben sollten nun befolgt werden, um ein gutes Layout und eine angenehme Struktur für Leser zu erzeugen?

Überblicksmäßig siehst du hier in dieser Infografik die wichtigsten Punkte die zu beachten sind:

Allgemeine Struktur:
  • Einleitung: Diese sollte die Leser fesseln und zum Weiterlesen anregen und nicht über 300 Zeichen lang sein. Beschreibe kurz und knapp was die Leser in deinem Beitrag erwartet und das Ziel des Posts. Wichtig hierbei: Baue Keywords ein!
  • Hauptteil: Der eigentlich Blogpost startet hier. Versuche mehrere Unterüberschriften einzubringen, um deinen Post gut zu gliedern und eine Übersicht für deine Leser zu schaffen
  • Zusammenfassung: Abschließend fasse die Kernaussagen deines Beitrags kurz und knapp zusammen, um die “Moral von der Geschicht” sozusagen mitzugeben
Beitragslänge:
  • Für die SEO (Search-Engine-Optimization) sollte dein Beitrag mindestens aus 300 Wörtern bestehen. Google rankt Beiträge mit über 2.000 Wörtern höher als Beiträge mit weniger als 1.000.
  • Eine gute Länge liegt bei 1.500 Wörtern, was einer ungefähren Lesezeit von 7 Minuten entspricht.
Layout:
  • Wichtig sind die Headline und Unterüberschriften
  • Füge Bilder hinzu, um einen reinen Text Post zu vermeiden und die Aufmerksamkeit der Leser zurückzuholen nach einer etwas längeren Textpassage
  • Am Ende des Beitrags füge noch Tags hinzu, um deinen Beitrag in deinem Blog zu kategorisieren

4. SEO & Keywords

Bevor du anfängst deinen Beitrag zu schreiben, mache eine Keyword Recherche. So siehst du welche Wörter unbedingt in deinem Text enthalten sein sollten.

Keywords sind von hoher Bedeutung für die SEO.

Was ist SEO?

SEO kurz für Search Engine Optimization ist die Suchmaschinenoptimierung. Diese Maßnahmen sorgen dafür, die Sichtbarkeit deiner Website oder deines Blogposts zu erhöhen.

Was kannst du machen, um die SEO zu verbessern?
  • Keywords richtig platzieren – in der Domain, Meta-Beschreibung, im Text und den Überschriften
  • Link-Building – Befülle die Seite mit ausreichend Links in Text und Bildern
  • Page-Speed verbessern – Die Ladezeit deiner Seite wird durch große Dateien oder lange Texte beeinflusst

5. Recherche

Auch wichtig, bevor du beginnst, ist natürlich die Recherche zu dem Thema. Denke dich in die Thematik ein und bekomme ein Verständnis dafür. Browse durch zahlreiche Seiten und lass dich auch von anderen Bloggern inspirieren.


Tipp: Speichere dir die URLs ab, du wirst sie später noch brauchen! Als Quellenangaben oder nur zum Wiederauffinden der besuchten Seiten.

Verwende allerdings nur vertrauenswürdige Quellen, um keine falschen Informationen weiter zu verbreiten!

6. Links

Wer kennt es nicht. Man besucht eine Webseite und klickt auf den einen Link und dann auf den nächsten und man lernt sogar Neues dazu und besucht neue Seiten. Da gibt es sogar einen großartigen Begriff dafür, nämlich “Serendipity” (dt. Serendipität).

Doch was ist Serendipity?

Serendipity beschreibt eine zufällige Beobachtung von etwas ursprünglich nicht Gesuchtem, dass sich als neue und unvorhergesehene Entdeckung erweist.

Und genau dieses Finden, ohne zu suchen, solltest du in deinen Blogbeiträgen nutzen.

Verlinke auf Unterseiten deiner Website oder andere Blogbeiträge. So generierst du mehr Interaktionen auf deiner Website und deine Leser entdecken neue Blogbeiträge zu unterschiedlichen Themen, ohne ewig scrollen zu müssen.

Falls du einen zum Thema passenden Beitrag veröffentlicht hast, kann an einer geeigneten Passage auf diesen verlinkt werden.

7. Design

Der letzte Schritt zum „perfekten“ Blogbeitrag ist das Design. Hierbei gibt es unzählige Varianten, deinen Blog zu gestalten. Am besten eignet es sich jedoch, den Stil der restlichen Webseite beizubehalten. So entstehen ein einheitliches Farbspektrum und Gesamtbild.

✔️ Einheitliche Farben
✔️ Überschriften größer, sodass sie herausstechen & eine Gliederung entsteht
✔️ Schriftartenwahl auf max. 2 unterschiedliche Schriften begrenzen

❌ Bunte & irrelevante Farben
❌ Zu viele Bilder einbauen
❌ Lange Textschlange ohne Struktur, Unterüberschriften dürfen nicht fehlen!!

Noch Fragen? Dann schreib uns auf unseren Social-Media-Kanälen!

Dein Team Karma!

Lena 🚀 vom Team Karma

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